Unterstützung für Gandhi Kinderhilfe

    Rikschas, Nähmaschinen und zwei Milchkühe sowie zwei Spezialwasserpumpen angeschafft
    Donnerstag, den 25. September 2008, Zeitung: Camberger Anzeiger

BAD CAMBERG (ca). Bidhan Roy, l. Vorsitzender der Gandhi Kinderhilfe Bad Camberg, eröffnete die diesjährige Mitgliederversammlung und begrüßte die Anwesenden. Er war mehrere Monate in Jemo/Kalkutta und berichtete über die Entwicklung der letzten 12 Monate.

Die Anzahl der Mitglieder und Paten ist trotz einiger Kündigungen wieder leicht gestiegen. Im laufenden Jahr wurden 12 Waisenkinder oder Halbwaisen neu aufgenommen. Die Zusammenarbeit mit dem Pater und den Schwestern von Don Bosco läuft weiterhin sehr gut. Bidhan Roy berichtete über den Besuch des deutschen Vizekonsuls Thomas Scherer in Jemo, der den neuen Esssaal für die Waisenkinder einweihte, der vom deutschen Konsulat finanziert wurde. Die Kinder bedankten sich mit Tanzaufführungen und kleinen Theaterstücken. Er führte weiter aus, dass die medizinische Einrichtung wie geplant vor dem Gebäudekomplex fertiggestellt wurde. Der Bau wurde ebenfalls vom Deutschen Konsulat finanziert. Er bedankte sich bei Hans-Josef Müller, Architekt von dem von ihm erstellten Bauplan sowie bei Pfarrer Neumann für die Stühle und Bänke für die Kapelle. Dank ging ebenfalls an die Gandhi Kinderhilfe, Passau, für die finanzielle Unterstützung zur Instandhaltung der Gebäude, an Mitglied Manfred Quegwer, für die von ihm erstellten Weihnachtskarten. Von dem Verkaufserlös konnten Rikschas erworben werden und seiner Tochter Nele für die erneute Übersetzung unserer indischen Steuerunterlagen. Durch zweckgebundene Spenden konnten 14 Rikschas, sechs Lastenrikschas, sechs Nähmaschinen, zwei Milchkühe und zwei Spezialwasserpumpen angeschafft werden. Er fuhr fort mit der kleinen Durga, die vor einiger Zeit an einem Hirntumor operiert wurde. Dieser ist wieder etwas gewachsen, laut behandelndem Arzt. Der Resttumor ist im Moment nicht bedrohlich. Hinter dem Komplex wurde ein kleines Stück Land erworben, zur Ausbaumöglichkeit. Zum Schluss erwähnte Bidhan Roy noch, dass die Lebenshaltungskosten auch in Indien stark gestiegen sind, ebenfalls Materialkosten für die Instandhaltung der Gebäude. Da er in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Jemo reisen könne, würden notwendige Sanierungen auf das kommende Jahr verschoben. Birgitt Bang, Kassenführerin, erläuterte den Kassen- und Wirtschaftsplan für das Jahr 2007. Sie erklärte die Einnahmen und Ausgaben des Vereins, und wie die Kosten für Personal, Verpflegung, Strom etc. gedeckt werden. Auch in diesem Jahr konnte der Verein einen Jahresüberschuss erzielen. Marc Loebnau, der in diesem Jahr Jemo besuchte und Bidhan Roy führten aktuelle Bilder aus Jemo vor.


Große Unterstützung für die Gandhi-Hilfe
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