Vorstand der Gandhi Kinderhilfe bestätigt

    Mitgliederversammlung der Gandhi Kinderhilfe Bad Camberg - Bericht über geleistete Hilfe
    Donnerstag, den 13. September 2007, Zeitung: Camberger Anzeiger

BAD CAMBERG (ca). Bei den Vorstandswahlen der Gandhi Kinderhilfe Bad Camberg wurden Bidhan Roy, 1. Vorsitzender, Volker Kötz, 2. Vorsitzender, Birgitt Bang, Kassenführerin, Gisela Roy, Schriftführerin in ihren Ämtern bestätigt.

In seinem Jahresrückbiick berichtete der Vorsitzende über die Entwicklungen im indischen Jemo. Das Mädchenhaus ist fertig, in der oberen Etage des Gebäudes wohnen die Mädchen mit den Schwestern, unten befindet sich das medizinische Zentrum. Es wurde eine kleine Kapelle gebaut, die nicht von Vereinsgeldern finanziert, sondern durch Spenden von Pfarrer Neumann und Camberger Bürgern. Für die Waisenkinder wurde ein Speiseraum gebaut. Der Speiseraum wurde vom Deutschen Konsulat, Kalkutta, finanziert. Durch die Vergrößerung der Räume war es möglich, mehr Waisenkinder aufzunehmen, die auf der Warteliste standen. Zur Zeit leben 40 Kinder in dem Haus. Seit einem Jahr arbeiten der Pater und die Schwestern jetzt in der Einrichtung. Nach Anfangsschwierigkeiten haben sie sich eingelebt und arbeiten mit dem übrigen Personal gut zusammen. So ist es möglich, Don Bosco nach und nach mehr Verantwortung zu übertragen. Jetzt besteht die Möglichkeit, ältere begabte Waisenkinder, in deren Internatsschule zu schicken. Der deutsche Konsul, Herr Fischer sicherte weitere Unterstützung des Deutschen Konsulats zu. Bei dieser Gelegenheit wurden sechs Nähmaschinen an bedürftige Frauen, die ausgebildet wurden, übergeben sowie vier Rikschas und zwei Milchkühe an Bauern, die einen Teil der Milch für die Kinder liefern.

Auch wurden vier neue Brunnen eingeweiht. Alle Projekte, Brunnen ausgenommen, sind Hilfe-zu-Selbsthilfeprojekte. Durch Spenden konnte eine Toilettenanlage in einer Grundschule gebaut werden.

Für die Zukunft ist geplant, die medizinische Einrichtung außerhalb des Komplexes zu verlagern. Sobald die Finanzierung durch Spenden gesichert ist, kann der Bau beginnen. Auch in diesem Jahr wurde die Region von schlimmen Hochwassem heimgesucht, Mitte September fliegen Herr Roy und seine Frau sowie einige Mitglieder nach Indien, um auch in diesem Jahr den am schlimmsten Betroffenen zu helfen. Herr Roy dankte allen Spendern und Helfern, ohne deren Einsatz es nicht möglich gewesen wäre, alle Projekte zu verwirklichen. Besonders auch der Gandhi Kinderhilfe, Passau, die eine großzügige Spende zur Verfügung stellte. Und Herrn Quegwer, der Weihnachtskarten herstellte sowie seiner Tochter für Übersetzungstätigkeiten. Er erwähnte weiter, dass die Zahl der Mitglieder und Paten, trotz einiger Kündigungen, etwas angewachsen ist. Kassiererin Birgitt Bang erläuterte in ihrem Kassen- und Wirtschaftsbericht, dass der Verein einen Jahresüberschuss erwirtschaften konnte, somit Reserven gebildet wurden, um die Zukunft der Einrichtung, auch bei geringerem Spendenaufkommen zu sichern.


Der Vorstand der Gandhi Kinderhilfe wurde im Amt bestätigt.
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